Gewürze aus Asien

Asiens Gewürze vorgestellt

Generell hat Asien haufenweise Gewürze zu bieten, die in dieser Ausführung kaum woanders auftreten. In Japan steht besonders der Ingwer auf der Liste der Must-Haves, wenn es um kulinarische Spezialitäten geht. Auch dem Wassermeerrettich kommt eine entscheidende Bedeutung zum Tragen, denn er bildet die Basis für Wasabi, einer scharfen Würzpaste, die bei Konsum anstatt durch den Rachen ihre Schärfe gen Nasenhöhle entfaltet.


Aromen aus Japan

Zum Garnieren, aber auch zur Entfaltung des Eigengeschmacks mancher Speisen, setzen die Japaner, ähnlich wie im orientalischen Raum, Sesam ein. Ob als Öl oder Kerne erweitert er die Geschmacksvielfalt in sämtlichen Zügen. Sanshou, so nennt man in Japan eine bekannte Pfeffersorte, die in Fleischgerichten und Ramen- oder Udon-Suppen nicht fehlen darf.

Karashi hingegen ist fermentierter Senf, der ebenfalls eher zu Fleischgerichten gereicht wird. Die japanische Küche setzt vor allem auf ein Zusammenspiel von Aromen, um letztlich die Umami-Note zu finden. Anders sieht es beispielsweise in Taiwan oder Vietnam aus.


Thailand liebt Koriander und Nam Prik Pao

Der Süden Asiens liebt es scharf. In Thailand oder Vietnam aber auch Korea und Taiwan lieben die Menschen Chilis, die in diversen Züchtungen, ob frisch oder getrocknet, in fast jedes Essen gehören. Ob Fisch, Fleisch oder Gemüse, überall stecken Chilis. Prik Pao oder Nam Prik Pao werden sie im Volksmund auch genannt.

Dazu kommt Zitronengras und Limette, für den besonderen Kick. Koriander gilt als wichtige Basis für etliche Suppen, Reisgerichte und Zusammenstellungen auf dem Tisch. Anders als hierzulande ist asiatischer Koriander leicht intensiver im Geschmack und wird nicht nur als Gewürz, sondern als Salat gegessen.